Erschöpfung und Freudlosigkeit

Erschöpfung, Niedergeschlagenheit und Antriebslosigkeit gehören zum Leben und klingen meist wieder ab. Anhaltende Erschöpfung (Fatigue) ist jedoch mehr als normale Müdigkeit. Betroffene fühlen sich tiefgehend ausgezehrt, energielos und innerlich leer – oft unabhängig davon, wie viel sie geschlafen oder sich ausgeruht haben. Diese Form der Erschöpfung kann überwältigend sein und lässt sich nicht willentlich „abschalten“. Die Beschwerden können von Tag zu Tag stark schwanken, was den Alltag schwer planbar macht und das Gefühl verstärken kann, die Kontrolle über das eigene Leben zu verlieren. Selbst alltägliche Aufgaben sind kaum zu bewältigen.

Auch eine Depression ist durch anhaltende Erschöpfung, Niedergeschlagenheit und Antriebslosigkeit gekennzeichnet. Hinzu kommen negative Gedanken, die sich über Wochen oder Monate nur wenig ändern und das Denken, Fühlen und Handeln deutlich beeinträchtigen. Betroffene fühlen häufig freudlos, erschöpft und innerlich leer, zweifeln stark an sich selbst und ziehen sich aus dem Alltag, aus Beziehungen und Aktivitäten zurück.

Depression und das Chronische Fatigue-Syndrom (ME/CFS) sind ernstzunehmende und gut behandelbare Erkrankungen. Psychotherapeutische Unterstützung kann helfen, die Symptome zu lindern, neue Perspektiven zu entwickeln und wieder mehr Stabilität und Lebensqualität zu erreichen. Mit den Methodenkästen von kognitiver Verhaltenstherapie und Schematherapie können wir Sie dabei unterstützen, bestehende Symptome besser zu verstehen und einzuordnen, individuelle Belastungsgrenzen wahrzunehmen und so Schritt für Schritt wieder mehr Stabilität und Lebensqualität zu gewinnen.

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