Schlafstörungen
Wer an Schlafstörungen denkt, denkt häufig an Ein- und Durchschlafstörungen und frühmorgendliches Erwachen, welches die Symptome einer Insomnie beschreibt. Allerdings ist die Palette der Schlafstörungen diverser und bunter als viele zunächst vermuten. Einige Menschen können immer weiterschlafen, ohne jedoch wirkliche Erholung zu finden und bei wieder anderen passt der eigene Schlafrhythmus einfach nicht zu den Erfordernissen des Alltags, wie der Arbeit oder der Ausbildung. Auch kann der Schlaf durch ungewöhnliche Ereignisse beeinträchtigt sein. Hier ist das Schlafwandeln wohl die bekannteste Symptomatik, aber auch wiederkehrende Albträume fallen hierunter.
Albträume sind sehr dysphorische, also stark negativ getönte Träume, welche eine Bedrohung des eigenen Lebens, des Lebens anderer oder des Selbstwerts beinhalten, an welche die Träumenden sich lebhaft erinnern. Manche Menschen schrecken schreiend aus dem Schlaf auf und sind noch lange benommen, ohne wirklich geträumt zu haben. Es ist mir ein besonderes Anliegen, dass sich in der Bevölkerung immer mehr rumspricht, dass auch Albträume eine psychische Erkrankung darstellen können, welche gut behandelbar ist.
Eine weitere Schlafstörung betrifft Menschen, die im Schlaf nicht gut Luft bekommen und daher Atemaussetzer haben. Das ist die zweithäufigste Schlafstörung. Sie ist zunächst einmal rein organisch bedingt und damit kein Fall für Psychotherapie.
Auf dem Weg zu einer wirksamen Behandlung sind jedoch manchmal Stolpersteine zu überwinden, die sehr wohl ein Anlass für Psychotherapie sein können.
Zusammengefasst werden in dieser Praxis folgende typischen Schlafstörungen behandelt:
Bei folgenden Beschwerden kann eine psychotherapeutische Mitbehandlung sinnvoll sein:
Wir setzen uns dafür ein, dass alle wissen, wie wichtig erholsamer Schlaf für unsere körperliche und seelische Gesundheit ist und dass alle, die von einer oder mehreren dieser Schlafstörungen betroffen sind, Anlaufstellen bekommen.

Weitere Informationen über Schlafstörungen finden Sie hier
Ein Projekt zur Albtraumstörung ist dieses Infovideo zur Albtraumtherapie.
Anlässlich des Weltschlaftags am 21. Juni 2025 ist auf dem YouTube-Kanal der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU) ein Infovideo zum Thema Albtraumtherapie erschienen. Die Idee hierzu entstand an der Abteilung Klinische Psychologie der HHU, inspiriert durch eine Vortragsreihe, die Menschen unterstützen sollte, die mit Kriegsverwundeten und Geflüchteten aus der Ukraine arbeiten.
Weitere Autorinnen und Autoren des Beitrags sind Dr. Issa Edris, Beate Klofat, Dr. Johanna Thünker und Dr. Albrecht Vorster. Unterstützt wurden wir von Prof. Dr. Michael Schredl und Prof. Dr. Reinhard Pietrowsky. Die Umsetzung erfolgte zusammen mit Daniel Nehring, welcher Zeichnungen und Animation erstellt hat, und Evelyn Möcking, die sich um das Storyboard und den Ton gekümmert hat.
Um möglichst viele Betroffene zu erreichen, liegt das Video auch auf Arabisch, Englisch, Französisch, Luxemburgisch, Portugiesisch, Schwedisch, Türkisch und Ukrainisch vor. Wenn Sie sich vorstellen könnten, noch eine weitere Sprache einzusprechen, dann melden Sie sich bei uns.
